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Über Hummeln:

Hummeln leben wie die Honigbienen in Staaten mit einer Königin und einigen Hundert Individuen. Es überwintert jedoch nur die Königin. Sie baut im nächsten Frühjahr ein neues Volk auf. Im Gegensatz zu den Honigbienen, die erst ab einer Außentemperatur von ca. 10 C° ausfliegen, sind Hummeln bereits bei 0° C und bei einer geringen Lichtintensität aktiv. Sie können kein Rot sehen, dafür aber weit in den ultravioletten Bereich. Sie identifizieren zudem, ob zuvor andere Bestäuber an einer Blüte waren und ob sich der Aufwand lohnt, diese noch anzufliegen.

Generell hat sich der Bedarf an bestäubenden Insekten in den letzten 50 Jahren verdreifacht. In Amerika werden z.B. im Februar ca. 1,5 Millionen Bienenvölker (75% aller Bienenvölker in Amerika) nach Kalifonien gefahren um etwa 77 Millionen Mandelbäume zu bestäuben. Auch bei den Hummel ist man zu einer industriellen Züchtung übergegangen. Schon seit den 1980er Jahren werden einige Hummelarten, insbesondere Erdhummeln, gezüchtet und zur Bestäubung von Tomaten, Paprika, Auberginen, Melonen, Zucchini, Erdbeeren, Brombeeren und Himbeeren in Gewächshäusern eingesetzt.

Durch Agrargifte ( z.B. Neonicotinoide), Monokulturen in der Landwirtschaft und dem damit einhergehenden Verschwinden von Blütenwiesen sind die Hummeln in Ihrer Lebensweise gefährdet. Ca. 1/3 aller europäischen Hummelarten sind vom Aussterben bedroht.

Eine Hummel bei der ArbeitEine Hummel bei der Arbeit

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